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11.05.2018, Andreas Steppuhn

„Zukunft der Pflege” soll im Harz diskutiert werden

Friedrich-Ebert-Stiftung lädt zu einer Podiumsdiskussion zum Thema „Zukunft der Pflege in Sachsen-Anhalt“ nach Quedlinburg ein.

Quedlinburg. Dank des medizinischen Fortschritts steigt die Lebenserwartung der in Deutschland lebenden Menschen. Diese Entwicklung ist gut, hat aber auch zur Folge, dass in Zukunft mehr Fachkräfte in der Pflege benötigt werden. Damit steht die Pflegelandschaft Sachsen-Anhalts vor großen Herausforderungen: Allein innerhalb des Zeitraums von 2013 bis 2030 wird der Pflegebedarf um 36 % steigen. Es werden mehr qualifizierte Pflegekräfte benötigt, um diese Herausforderung meistern zu können. Gleichzeitig geht die Bevölkerung des Landes bis zum Jahr 2030 um 12 % zurück und damit auch der Anteil der erwerbsfähigen Menschen.

Vor dem Hintergrund dieser Entwicklung stellt sich die Frage, woher die Fachkräfte kommen sollen. In Deutschland arbeitet die Hälfte der ausgebildeten Pflegekräfte in anderen Berufen. Die Arbeit muss durch bessere Bezahlung und gute Arbeitsbedingungen attraktiver werden. Parallel dazu steigen jedoch die Kosten für die Pflege. Um Geld für diesen Wandel bereitzustellen, ist es sinnvoll, die Pflegeversicherung auf den Prüfstand zu stellen. Welche Veränderungen in der Pflegeversicherung sind aus Sicht von Betroffenen und Fachleuten notwendig? Wie können Gehälter und Arbeitsbedingungen durch gemeinverbindliche Tarifverträge flächendeckend verbessert werden?

Antworten auf diese Fragen sollen in einer Gesprächsrunde am Donnerstag, 31. Mai 2018, von 18.00 – 20.00 Uhr, im Hotel Schlossmühle (Raum Großer Konvent), Kaiser-Otto-Straße 28-30, in Quedlinburg, unter der Leitung von Wolfgang Höffken, Landesbüros Sachsen-Anhalt der Friedrich-Ebert-Stiftung, diskutiert werden.

Als Podiumsteilnehmer werden sich Beate Bröcker, Staatssekretärin im Ministerium für Arbeit, Soziales und Integration des Landes Sachsen-Anhalt; Katharina von Hoff, Heimleiterin des Pflegeheims „Sonneck-Harzfriede“ in Wernigerode des Diakonisches Werks im Kirchenkreis Halberstadt e.V.; Anke Schleritt, Prokuristin der Arbeiterwohlfahrt Pflege und Wohnen GmbH in Quedlinburg und Manuela Schaar, Gewerkschaftssekretärin von ver.di, Landesbezirk Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen, an dem Gespräch beteiligen. Die Moderation übernimmt an diesem Abend der Harzer Landtagsabgeordnete und stellv. Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion von Sachsen-Anhalt, Andreas Steppuhn. Im Anschluss besteht die Gelegenheit, die Gespräche in lockerer Atmosphäre fortzusetzen.

Gäste sind herzlich willkommen. Bei Interesse an dieser Veranstaltung wird um eine verbindliche Anmeldung bei der Friedrich-Ebert-Stiftung unter info.magdeburg@fes.de oder per Telefon über das Abgeordnetenbüro Andreas Steppuhn unter der Telefonnummer 03946 5280 556 gebeten.

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