Andreas Steppuhn, MdL
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09.11.2018, Andreas Steppuhn

Fachgespräch der SPD-Landtagsfraktion

„Diskussion über ein Azubi-Ticket ist keine Luxusdebatte“

Die SPD-Landtagsfraktion beriet am gestrigen Dienstag in einem Fachgespräch darüber, auf welchem Wege in Sachsen-Anhalt ein Azubi-Ticket eingeführt werden kann. An der Debatte beteiligten sich Expertinnen undExperten aus dem Verkehrsministerium, von der landeseigenen Nahverkehrsgesellschaft NASA, aus Verkehrsverbünden und -unternehmen, Verbänden, Kammern und Gewerkschaftsjugend.

„Die Diskussion über ein Azubi-Ticket ist keine Luxusdebatte“, betonte die SPD- Fraktionsvorsitzende Katja Pähle zum Auftakt. „Es geht hier nicht darum, jemandem Wohltaten zukommen zu lassen. Es geht darum,in der harten Konkurrenz um die Fachkräfte von morgen die berufliche Bildung attraktiver zu machen: im Wettbewerb mit anderen Bundesländern ebenso wie im Wettbewerb mit akademischen Ausbildungsgängen.“Es gehe jedoch auch um eine Frage der Gerechtigkeit, betonte Pähle. Die längeren Wege zum Ausbildungsplatz und zur Berufsschule aufgrund veränderter Wirtschafts- und Schulstrukturen brächten einefinanzielle Belastung mit sich, die nicht  nur von den jungen Leuten geschultert werden dürfe,  die sich für eine Ausbildung entscheiden.

Der stellvertretende Vorsitzende und arbeitsmarktpolitische Sprecher der SPD-Fraktion, Andreas Steppuhn, erklärte: „Die Koalition hat auf Initiative der SPD mit einem deutlichen Aufwuchs der Mittel für dieFahrtkostenerstattung auf drei Millionen Euro im Jahr 2019 schon ein starkes Signal gesetzt. Jetzt sind alle gefragt, die man als Partner für ein Azubi-Ticket braucht: in Ministerien, Wirtschaft undVerkehrsunternehmen. Andere Länder machen uns vor, dass das keine unlösbare Aufgabe ist. Auch Sachsen-Anhalt muss sich jetzt auf den Weg machen!“

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