Andreas Steppuhn unterstützt Forderung nach Erhalt der Lungenklinik Ballenstedt

Der Harzer SPD-Landtagsabgeordnete Andreas Steppuhn unterstützt die Forderungen nach dem Erhalt der Lungenklinik Ballenstedt. Der SPD-Sozialpolitiker hat sich in Gesprächen mit Ratsmitgliedern, Bürgerinnen und Bürgern und bei einer Teilnahme an einer Demonstration vor Ort selbst ein Bild von der Situation gemacht.

Er erklärte hierzu: „Ich habe großes Verständnis dafür, dass sich die Menschen vor Ort für den Erhalt der Lungenklinik stark machen und unterstütze den Einsatz und die Proteste dafür. Es geht um mehr als nur eine wichtige Fachklinik, nämlich auch um eine wichtige gesundheitliche Versorgungseinrichtung für die gesamte Harzregion. Besonders die Pandemie hat deutlich gemacht, wie wichtig so eine Einrichtung im Landkreis ist. Ferner handelt es sich um eine strukturbestimmende medizinische Einrichtung mit zahlreichen direkten und indirekten Arbeitsplätzen, die vielen Familien in Ballenstedt und Umgebung Lohn und Brot bietet.“

Gerade der Harz biete für Patienten mit Lungenkrankheiten eine gute Luftqualität, die Behandlungen genauso positiv beeinflussen würden, wie dies an Nord- oder Ostsee der Fall sei, so Steppuhn weiter.

„Der Sozialausschuss des Landtages wird sich im Januar mit dem Thema beschäftigen. Auch wenn das Land formal nicht zuständig ist, werden wir das kommunale Harzklinikum weiterhin bei der Weiterentwicklung und Stärkung der Strukturen unterstützen. Hierzu gehört auch der Bereich der Lungenklinik. Wie in der Vergangenheit, wird es auch jetzt finanzielle Mittel geben. Allerdings ist bei der Lungenklinik auch der Mitgesellschafter, die Evangelische Stiftung Neinstedt, am Zuge, die Weichen für die Zukunft mit zu stellen.

Als Landespolitiker werde ich alles dafür tun, dass an diesem wichtigen fachmedizinischen Bereich für Lungenkrankheiten festgehalten wird. Da der Aufsichtsrat hierzu offensichtlich noch keine Beschlüsse gefasst hat, halte ich es für wichtig, dass die Debatte hierüber auch im Rahmen der kommunalen Selbstverwaltung und somit in den Entscheidungsgremien vor Ort stattfindet.“, so Steppuhn.

Die Lungenklinik in Ballenstedt (Foto: Kurt Neumann)