Andreas Steppuhn, MdL
Sie befinden sich hier:

Aktuelles

13.08.2019, Andreas Steppuhn

3. September: SPD-Politiker veranstalten öffentliche Diskussionsrunde zur Situation der Wälder

Die dramatische Situation in den Wäldern des Landes, auch und insbesondere im Harz, nimmt die SPD-Landtagsfraktion Sachsen-Anhalt in der Reihe „Fraktion vor Ort“ zum Anlass für eine öffentliche Veranstaltung in Güntersberge. Dabei stehen der stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende und Quedlinburger Abgeordnete Andreas Steppuhn sowie der Umweltpolitiker Jürgen Barth am 3. September ab 18.00 Uhr im Berghotel „Glück Auf“, Heimbergsiedlung 15, 06493 Güntersberge Rede und Antwort.

Als Experten für die Diskussionsrunde haben Prof. Dr. rer. silv. Michael Gunter Müller (TU Dresden), Franz Prinz zu Salm-Salm (Waldbesitzerverband) und Michèl Eggert (IG BAU) ihr Kommen zugesagt. Die Ministerin für Umwelt, Landwirtschaft und Energie, Prof. Dr. Claudia Dalbert, sowie die Staatssekretäre Dr. Ralf-​Peter Weber und Klaus Rehda sind angefragt.

„Nicht zuletzt die erneute Borkenkäferplage, die unsere Harzer Fichtenbestände massiv zerstört, hat die Situation unserer Wälder wieder in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit gerückt. Der Harz ist ein besonders waldreiches Gebiet unseres Bundeslandes und daher treffen die Herausforderungen uns hier in besonderer Weise.“, erläutert Andreas Steppuhn.

„Wir wollen mit den Bürgerinnen und Bürgern an diesem Abend ins Gespräch kommen und gemeinsam mit Betroffenen und den anwesenden Experten nach Lösungsmöglichkeiten suchen.“, so der SPD-Politiker weiter. Dies sei insbesondere in Hinblick auf den Umgang mit Fichten-Monokulturen, die Beräumung von Flächen und die Auswirkungen auf den Tourismus und zukünftige Generationen erforderlich.

Eine telefonische Anmeldung zu der Veranstaltung unter 0391 560 3025 ist erwünscht.

13.08.2019, SPD Sachsen-Anhalt

Ostdeutsche SPD-Landesverbände machen bei der Grundrente Druck auf Union

lischka 300x300Mit einer Postkartenaktion wollen ostdeutsche SPD-Landesverbände den Druck auf die Union erhöhen, endlich einer Grundrente ohne Bedürftigkeitsprüfung zuzustimmen. Die Landesverbände von Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen rufen die Bürgerinnen und Bürger auf, sich mit dieser Forderung direkt an die CDU-Zentrale in Berlin zu wenden. Rund 750.000 Menschen in Ostdeutschland würden von einer Grundrente ohne Bedürftigkeitsprüfung profitieren.

„30 Jahre nach der friedlichen Revolution in der DDR ist es besonders wichtig, dass Bundestag und Bundesregierung sichtbar Entscheidungen für die Menschen in Ost und West treffen“, erklärt dazu der SPD-Landesvorsitzende von Sachsen-Anhalt, Burkhard Lischka. „Deshalb darf gerade die Grundrente nicht zum Gegenstand eines unwürdigen Tauziehens in der Berliner Koalition werden.“

12.08.2019, Andreas Steppuhn

Krippen- und Kitagebühren fallen im Harz höchst unterschiedlich aus – Andreas Steppuhn fordert Entlastung von Familien

Die Betreuungsgebühren in Krippen und Kindertagesstätten im Landkreis Harz fallen sehr unterschiedlich aus. Das ergab eine statistische Auswertung des Mitteldeutschen Rundfunks (MDR). Im Landesdurchschnitt gehört der Landkreis Harz zu den Regionen, in denen Eltern durchschnittlich höhere Summen für die Betreuung ihrer Kinder aufwenden müssen, als anderswo in Sachsen-Anhalt. Für den SPD-Abgeordneten im Landtag, Andreas Steppuhn, sind die hohen Gebühren in Teilen des Landkreises unverständlich. Er dringt auf eine zügige Senkung der Elternbeiträge und fordert langfristig eine vollständige Beitragsfreiheit.

Eine zehnstündige Betreuung in der Krippe kostet Eltern im Huy und in Osterwieck monatlich beispielsweise am meisten: 255 Euro. In den Städten Falkenstein/Harz und Oberharz am Brocken sind es lediglich 180 Euro – ganze 75 Euro weniger.

Bei den Kindertagesstätten ist Halberstadt negativer Spitzenreiter: ein zehnstündiger Betreuungsplatz kostet dort 181 Euro. Es folgen Falkenstein/Harz und die Gemeinde Huy mit 180 Euro im Monat. In den Städten Oberharz am Brocken und Ilsenburg zahlen Eltern 50 Euro weniger – die monatlichen Elternbeiträge betragen dort lediglich 130 Euro. Quedlinburg erhebt vergleichsweise moderate 137 Euro.

Der Harzer SPD-Landtagsabgeordnete Andreas Steppuhn bewertet die Zahlen zwiespältig:

„Zunächst einmal sind die geringen Elternbeiträge in Teilen unseres Landkreises sehr lobenswert. Sie steigern die Familienfreundlichkeit unserer Kommunen und sorgen so für einen echten Standortvorteil.“, so Steppuhn.

„Allerdings ist es ziemlich erklärungsbedürftig und problematisch, dass einige Städte und Gemeinden wesentlich höhere Beiträge erheben – zulasten junger Familien. Mit dem von uns im Landtag verabschiedeten Kinderförderungsgesetz (KiFöG) haben wir die Städte und Gemeinden umfangreich entlastet. Allein im laufenden Jahr 2019 haben die Kommunen rund 50 Millionen Euro mehr an Zuschüssen für die Kinderbetreuung durch das Land erhalten. Demnach hätten die Elternbeiträge eigentlich sinken müssen. Stattdessen wurden sie in einigen Bereichen sogar erhöht.“, kritisiert Steppuhn.

Mehr noch: Dank des KiFöG des Landes und des Gute-Kita-Gesetzes des Bundes können die Kommunen auch für die nächsten Jahre mit weiteren Entlastungen rechnen.

„Ich appelliere an die Kommunalpolitiker der betreffenden Städte und Gemeinden, die hohen Gebühren zu senken. Das Geld von Land und Bund muss da ankommen, wo es hingehört – bei den Familien!“

Dies sei ein notwendiger Schritt hin zur vollständigen Beitragsfreiheit, so der SPD-Politiker.

Tabellarische Übersicht (Quelle: MDR Sachsen-Anhalt):

Gemeinde 10 Stunden Krippe
(Kosten in Euro)
10 Stunden Kindergarten (Kosten in Euro)
Ballenstedt 215 150
Blankenburg (Harz) 210 152
Ditfurt 220 160
Falkenstein/Harz 180 180
Groß Quenstedt 220 160
Halberstadt 220 181
Harsleben 220 160
Harzgerode 235 150
Hedersleben 220 160
Huy 255 180
Ilsenburg (Harz) 200 130
Nordharz 215 165
Oberharz am Brocken 180 130
Osterwieck 255 160
Quedlinburg 190 137
Schwanebeck 220 160
Selke-Aue 220 160
Thale 225 170
Wegeleben 220 160
Wernigerode 225 163

 

07.08.2019, Andreas Steppuhn

Andreas Steppuhn will mehr Klimaschutz in Harzer Unternehmen und Kommunen

Der Harzer Landtagsabgeordnete und stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende Andreas Steppuhn spricht sich dafür aus, dass Unternehmen und Kommunen in der Region ihre Bemühungen im Bereich Klimaschutz intensivieren. In diesem Zusammenhang weist der SPD-Politiker auf einen Fördertopf des Bundesumweltministeriums hin, das insbesondere den Mittelstand und Kommunen bei dieser Aufgabe unterstützen will. Insgesamt stehen dafür mehrere hunderttausend Euro zur Verfügung, eine Bewerbung für die Gelder ist bis zum 31. August möglich. 

Andreas Steppuhn erläutert: „Sterbende Bäume im Harz, Dürre auf unseren Feldern, Extremwettersituationen, steigende Meeresspiegel – all das zeigt uns, wie gravierend die Erderwärmung unsere Existenz bedroht. Wir alle müssen deshalb den Klimaschutz drastisch ausweiten. Neben der Anpassung unseres individuellen Handels und politischen Maßnahmen in Sachsen-Anhalt, Deutschland und global stehen auch Unternehmen und Kommunen vor der Aufgabe, klimafreundlicher zu handeln.

Die bundesseitige ‚Förderung von Maßnahmen zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels‘ kann dabei hilfreich sein, um den finanziellen Mehraufwand eines klimafreundlicheren Agierens auszugleichen. Das Bundesumweltministerium fördert und würdigt Anpassungskonzepte von Unternehmen, Weiterbildungsprojekte für Arbeitnehmer und kommunale Vernetzungsstrategien.“

Weitere Informationen zu den Fördermöglichkeiten und Bewerbungsmodalitäten finden sich im Internet unter https://www.z-u-g.org/aufgaben/foerderung-von-massnahmen-zur-anpassung-an-die-folgen-des-klimawandels/.

Der menschengemachte Klimawandel erfordert Maßnahmen auf allen Ebenen

Suche

Homepage der SPD-Landtagsfraktion Sachsen-Anhalt

SPD Sachsen-Anhalt

Zur Homepage der SPD im Harzkreis