Andreas Steppuhn, MdL
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Aktuelles

13.03.2020, Tafeln

Erste Tafeln im Land stellen Ausgabe von Lebensmitteln ein

Die von der Arbeiterwohlfahrt im Harz betriebenen Tafeln Quedlinburg, Halberstadt und Wernigerode getragenen Tafeln stellen aufgrund der Corona-Krise die Ausgabe von Lebensmitteln an bedürftige Menschen ein. Diese Entscheidung gilt zunächst vorläufig für 4 Wochen. Nicht betroffen von dieser Entscheidung ist die von der Caritas in Halberstadt betriebene Tafel Wärmestube.

Hierzu erklärte der Landesvorsitzende der Tafeln in Sachsen Anhalt Andreas Steppuhn: „Die Entscheidung über die Schließung der drei Tafeln im Harz hat die dortige Arbeiterwohlfahrt Harz vor dem Hintergrund des Schutz es vieler älteren Tafelkunden (Risikogruppe) und des Gesundheitsschutzes der haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter getroffen. Dieses ist zu akzeptieren.

Seitens des Bundesverbandes und der Landesebene gibt es für solche Maßnahmen keine einheitlichen Empfehlungen, da die Voraussetzungen bei den Tafeln vor Ort sehr unterschiedlich sind. Allerdings haben wir die Hoffnung, dass solche Maßnahmen Einzelfälle bleiben und es auch während der Corona-Krise gelingt, möglichst viele Tafelkunden mit gespendeten Lebensmitteln zu versorgen. Allerdings ist Vorraussetzung dafür, dass auch genügend Lebensmittelspenden zur Verfügung stehen. Dass es knapper wird, haben bereits die letzten Wochen gezeigt.”

Spendenkonto:
LV Tafel Sachsen-Anhalt
IBAN DE97 8105 2000 0901 0455 00
BIC NOLADE21HRZ

Die 32 Tafeln mit ihren rund 100 Ausgabestellen im Land sind hier zu finden.

12.03.2020, Tafeln

Coronavirus macht Tafeln im Land zu schaffen

Die ersten Tafeln in Sachsen-Anhalt leiden mittlerweile unter den Auswirkungen des Coronavirus. Das erklärte der Landesvorsitzende der Tafeln in Sachsen-Anhalt Andreas Steppuhn am heutigen Donnerstag, 12. März 2020, in Magdeburg.

„Einige Tafeln im Land melden bereits erste Engpässe bei Lebensmittelspenden durch Supermärkte und Discounter. Insbesondere Produkte, mit denen sich die Menschen bevorraten, fehlen den Tafeln natürlich in den Ausgabestellen. Es liegt auf der Hand, dass oft lange haltbare Lebensmittel wie Nudeln, Reis, Dosensuppen und Backmischungen weniger gespendet werden, während die Nachfrage nach diesen Produkten steigt.

Besonders abnehmend ist die Abgabe von Obst und Gemüse. Dies resultiert wahrscheinlich aus rückläufigen Exporten. Sorge bereite auch, dass es unter den Tafelkunden viele ältere Bürgerinnen und Bürger gibt, die es besonders zu schützen gilt. Gleiches gilt auch für den Schutz der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Deshalb sind alle Tafeln dazu aufgerufen, besonders auf Hygiene, Desinfektionsmaßnahmen und personelle Abstände in den Ausgabestellen zu achten.

Sehr problematisch würde es natürlich, wenn Tafelkunden, die sich in Quarantäne befinden, versorgt werden müssten. Auf eine derartige Situation sind die Tafeln nicht eingestellt. An dieser Stelle ist die Unterstützung des Staates erforderlich.

Die Tafeln im Land rufen dazu auf, nicht benötigte Lebensmittel gerade jetzt zu spenden, wo sie besonders benötigt werden. Aktuell ist mehr Solidarität und Unterstützung denn je gefragt, um den sozial Schwächeren unserer Gesellschaft Beistand zu leisten. Die Tafeln im Land mit ihren vielen Helferinnen und Helfern werden dieses gerne tun, sind aber auf Spenden von Lebensmitteln und Waren des täglichen Bedarfs angewiesen. Auch Geldspenden für die Arbeit der Tafeln können die Not lindern.“, so Andreas Steppuhn.

Spendenkonto:
LV Tafel Sachsen-Anhalt
IBAN DE97 8105 2000 0901 0455 00
BIC NOLADE21HRZ

Die 32 Tafeln mit ihren rund 100 Ausgabestellen im Land sind hier zu finden.

08.03.2020, Andreas Steppuhn

Von Telemann bis Tokio Hotel – Land Sachsen-Anhalt vergibt Musikpreis zum vierten Mal

Wie der SPD-Landtagsabgeordnete für die Harzregion Andreas Steppuhn mitteilt, läuft aktuell die Bewerbungsphase für den Musikpreis des Landes Sachsen-Anhalt, der nunmehr zum vierten Mal vergeben wird.

Die Staatskanzlei und das Ministerium für Kultur suchen hierbei Künstlerinnen und Künstler, die einen erheblichen Beitrag zur Entwicklung der Musik in Sachsen-Anhalt leisten. Der Preis ist mit 10.000 Euro dotiert und ging bereits 2015 an einen Gewinner aus dem Harz.

„Sachsen-Anhalt ist sicher kein Bundesland, das man in erster Linie mit musikalischem Schaffen in Verbindung bringen würde, aber zur Geschichte unseres Landes zählen bedeutende Musiker wie Georg Philipp Telemann oder Georg Friedrich Händel ebenso wie die Band Tokio Hotel aus der jüngeren Vergangenheit.“, so Andreas Steppuhn mit Blick auf die Bedeutung der Musik.

Der Komponist Telemann

Der SPD-Politiker begrüßt, dass das Land mit dem Preis der kulturellen Vielfalt Rechnung tragen und das musikalische Wirken in den Mittelpunkt rücken möchte. Wie Steppuhn erläutert, können entweder einzelne Künstler oder größere Ensembles vorgeschlagen werden.

„Neben Musikvereinen oder Institutionen sind auch Bürgerinnen und Bürger gefragt, durch Nominierungen für ein breites Bewerberfeld zu sorgen. Bis zum 31. Juli besteht die Möglichkeit, Vorschläge unter Angabe des Namens, der Anschrift und einer Begründung in einem verschlossenen Umschlag und der Kennung ‚Musikpreis‘ bei der Staatskanzlei und dem Ministerium für Kultur Sachsen-Anhalt, Abteilung Kultur,
Referat 62, Turmschanzenstraße 32, 39114 Magdeburg, oder per E-Mail an Landesmusikpreis@stk.sachsen-anhalt.de einzureichen.“, beschreibt Andreas Steppuhn das Procedere.

Die Band Tokio Hotel (Bildquelle: http://www.livepict.com/)

08.03.2020, SPD Sachsen-Anhalt

SPD Sachsen-Anhalt plädiert für Aufnahme minderjähriger Geflüchteter

schmidta 300x300Der SPDkleemann 300x300-Landesvorstand Sachsen-Anhalt hat sich dafür ausgesprochen, kurzfristig Kinder, Frauen und Kranke aus griechischen Flüchtlingslagern in Deutschland aufzunehmen. Auch in Sachsen-Anhalt sollen unbegleitete Minderjährige im Rahmen des Städtenetzwerks „Sichere Häfen“ aufgenommen werden. „Wir wollen nicht wegschauen, wir wollen Mitverantwortung übernehmen“, heißt es in dem Beschluss der SPD. „Geflüchtete dürfen nicht länger zur Durchsetzung militärischer und politischer Ziele missbraucht werden.“

„Es ist gut, wenn eine gemeinsame Initiative von europäischen Staaten zustande kommt, wie es die Bundesregierung derzeit versucht“, so der SPD-Landesvorsitzende Andreas Schmidt. „Deutschland braucht aber nicht länger abzuwarten. Es gibt keinen Grund, besonders schutzbedürftige Personen weiter großen Risiken auszusetzen, nur weil sich europäische Regierungen gegenseitig blockieren.“ Die Kosten, die den Kommunen durch die Aufnahme weiterer unbegleiteter Minderjähriger entstehen, könne das Land übernehmen, sagte Schmidt.

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