Andreas Steppuhn, MdL
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11.03.2011, Andreas Steppuhn

Ausbildung und Bildung statt Arbeitslosigkeit – SPD will Sonderprogramm für junge Menschen ohne Hauptschulabschluss

Der SPD-Arbeitsmarktexperte und Landeschef des Arbeitnehmerflügels in Sachsen-Anhalt Andreas Steppuhn und die Vorsitzende des Fachausschusses für Soziales der Landes-SPD Petra Grimm-Benne fordern ein Sonderprogramm zur Arbeitsmarktintegration von jungen Menschen ohne Hauptschulabschluss.

Angesichts einer landesweiten Schulabgängerquote von 12,3 Prozent ohne Hauptschulabschluss im Land (jüngste Bertelsmannstudie) ist es dringend notwendig, in diesem Bereich politisch verantwortlich zu handeln. Die hohe Quote mache deutlich, dass eine neue Landesregierung in der Pflicht sei, aktiv zu werden. Es mache daher Sinn, mit einer Kurskorrektur bei der Bildungspolitik aber auch einem Sonderprogramm zur Arbeitsmarktintegration junger Menschen zu reagieren.

Andreas Steppuhn und Petra Grimm-Benne schlagen daher vor, Projekte z.B. in Stadtteilen zu ermöglichen, die soziale Integration junger Menschen mit der Befähigung für den regulären Arbeitsmarkt verbinden. Dabei soll auch der HSA nachgeholt werden. Dies würde die Chance auf einen Ausbildungsplatz und einen Arbeitsplatz deutlich erhöhen.

Das von Steppuhn und Grimm-Benne vorgeschlagene Sonderprogramm sollte zunächst mit 5 Mio. Euro ergänzend ausgestattet werden. Finanziert werden könne dieses aus Mitteln der Bundesagentur für Arbeit, des Europäischen Sozialfonds (ESF) und Landesmitteln. Zielvorgabe müsse es sein, die Schulabgängerquote ohne Hauptschulabschluss im Nachhinein abzusenken.

Die SPD will dieses Thema in mögliche Koalitionsverhandlungen einbringen und hat hierzu bereits ein Konzept namens Bürgerarbeit Plus vorbereitet.

Angesichts eines sich entspannenden Arbeitsmarktes und eines zu erwartenden Fachkräftebedarfes im Land, mache es Sinn, für eine bestmögliche Arbeitsmarktintegration junger Menschen zu sorgen, erklärten Steppuhn und Grimm-Benne. Dies könne am besten über einen Hauptschulabschluss und einen Ausbildungsplatz erfolgen.

Ein derartiges Sonderprogramm solle dazu führen, dass die Perspektive der betroffenen Menschen nicht Hartz IV, sondern Ausbildung und Arbeit heißt, so Steppuhn. Aktuell sind in Sachsen-Anhalt rund 8.400 junge Menschen im Alter zwischen 15 und 25 Jahren in der Grundsicherung und arbeitslos.

11.03.2011, Andreas Steppuhn

Andreas Steppuhn und SPD Quedlinburg mit Infostand auf dem Markt

Informationen und Antworten zum Wahlprogramm der SPD für die kommenden fünf Jahre sind aus erster Hand von Andreas Steppuhn am Samstag, dem 12.03.2011, auf dem Markt in Quedlinburg zu bekommen. Mit seinem Team steht der SPD-Landtagskandidat in der Zeit von 10 bis 13 Uhr für alle interessierten Bürgerinnen und Bürgern zu Fragen und Gesprächen am SPD-Infostand vor dem Rathaus bereit. Vor Ort anzutreffen sind auch OB Dr. Eberhard Brecht sowie Dietlinde Röhricht und Hinrich Warnecke von der SPD-Stadtratsfraktion.

11.03.2011, SPD Sachsen-Anhalt

Haseloff wird zu Gallerhoff – Torschlusspanik im Wahlkampfendspurt

bullerjahn_120x160Der Spitzenkandidat der CDU hat gestern ein 10-Punkte-Sofort-Programm vorgestellt, da folgende Eckpunkte enthält: Übernahme der KITA-Gebühren ab dem zweiten Kind, mehr Sportförderung, mehr Förderung für Problemregionen, mehr Geld für die Polizei, mehr Geld für Unterhaltungsverbände, mehr Geld für Schienen und Bahnhöfe und mehr Geld für Theater.

Darüber hinaus verspricht Haseloff Dinge, die sich dem Einfluss der Landespolitik weitgehend entziehen, so z.B. den Erhalt der EU-Förderung im ländlichen Raum, die Verhinderung höherer Belastungen für Autofahrer und geringere Stromkosten durch eine bundesweite Umlage der Netzausbaukosten.

Dazu erklärt der SPD-Spitzenkandidat Jens Bullerjahn: „Ich muss mich über den Kollegen Haseloff schon sehr wundern. Wenn man sich die Zehn Punkte anschaut, haben sie eine Gemeinsamkeit: „mehr Geld für …“. Für jemanden, der in der Vergangenheit anderen immer vorgeworfen hat, Wunschzettel aufzustellen, anstatt solide politische Konzepte vorzulegen, ist das eine ebenso bemerkenswerte wie bedenkliche Wendung.

11.03.2011, SPD Sachsen-Anhalt

Kopf-an-Kopf-Rennen auf der Zielgeraden

budde_160x120Gestern und heute wurden zwei Umfragen zur Landtagswahl am 20. März veröffentlicht. In der Umfrage von Infratest Dimap liegt die SPD bei 24 Prozent (CDU 33, Linke 25) bei der Forschungsgruppe Wahlen ebenfalls (SPD 24, CDU 32, Linke 24).

Dazu erklärt Katrin Budde, Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion und SPD-Landesvorsitzende: „Stimmungen sind keine Stimmen, das wissen wir, aber der Trend ist erfreulich für uns. Er zeigt für die SPD langsam und stetig nach oben und das seit einem Jahr. Wir haben hier also kein Strohfeuer, sondern eine kontinuierliche Entwicklung. In jedem Fall werden wir die letzten Tag ein Kopf-an-Kopf-Rennen erleben. Wir werden weiter engagiert und solide kämpfen. Auf den Ausgang dürfen wir gespannt sein.“

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