Andreas Steppuhn, MdL
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Aktuelles

31.01.2011, SPD Sachsen-Anhalt

Kultusministerium ignoriert Gesamtschulen in Elterninformation – Anschein politischen Kalküls muss ausgeräumt werden

mittendorf_160x120In der vergangenen Woche stellte die Kultusministerin Prof. Wolff das neue Faltblatt „Bildungswege in Sachsen-Anhalt. Von der Grundschule zum Beruf oder Studium.“ vor. Das Faltblatt richtet sich als Orientierung für den weiteren Schulweg vornehmlich an Eltern und Schüler an Grundschulen und soll dort verteilt werden. Allerdings fehlt im Faltblatt die Schulform „Gesamtschule“ als Möglichkeit für den weiteren Schulweg. Dargestellt werden nur die weiterführenden Schulformen „Sekundarschule“ und „Gymnasium“.

Dazu erklärt Rita Mittendorf, bildungspolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion: „Es ist völlig unverständlich, warum ein Informationsblatt für Eltern und Schüler, das ausdrücklich über die Vielfalt der Bildungswege nach der Grundschule bis hin zum Beruf oder Studium in Sachsen-Anhalt informieren soll, einfach die Schulform „Gesamtschule“ ausspart. Damit wird die erfolgreiche Arbeit an Gesamtschulen ignoriert. Gerade dort können alle Schulabschlüsse erworben werden. Für die Lehrkräfte, Schüler und Eltern an den Gesamtschulen des Landes ist das eine Ohrfeige. Eltern von Grundschülerinnen und Grundschülern, die ihr Kind an eine Gesamtschule schicken möchten, werden verunsichert. Vor diesem Hintergrund fällt es schwer, kein politisches Kalkül zu unterstellen.

27.01.2011, SPD Sachsen-Anhalt

SPD will Gymnasien nicht abschaffen – CDU betreibt bewusste Wählertäuschung und baut Trugbild auf

budde_160x120Zur heutigen Polemik der CDU, die SPD plane die Abschaffung der Gymnasien, erklärte Katrin Budde, SPD-Landesvorsitzende und Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion: „Die CDU betreibt bewusste Wählertäuschung und baut ein Trugbild auf. Fakt ist: Die SPD will die Gymnasien nicht abschaffen. Wir wollen die Gemeinschaftsschule als gleichberechtigte Schulform. Und wir wollen, dass die Menschen vor Ort selbst entscheiden können, welche Schulform sie möchten. Freiwilligkeit und Entscheidung vor Ort lautet die Devise der SPD in der Schulpolitik.

Die Devise der CDU heißt Angst! Sie schürt mit ihrer Polemik unberechtigt Ängste in der Bevölkerung, weil sie selbst Angst vor der Entscheidung der Bürgerinnen und Bürgern hat. Ich sage an die Adresse der CDU: Lassen sie die Menschen doch entscheiden!

27.01.2011, SPD Sachsen-Anhalt

Schulsystem in Sachsen-Anhalt ist weder durchlässig noch gerecht – CDU-Kultusministerin redet sich die Welt schön

mittendorf_160x120Zur gestrigen Pressemitteilung des Kultusministeriums „Das Schulsystem von Sachsen-Anhalt ist durchlässig“ erklärt Rita Mittendorf, bildungspolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion: „Es hat mittlerweile System, dass die CDU und ihre Kultusministerin sich die Welt schön reden und so tun, als hätte es den Bildungskonvent nicht gegeben. Dabei ist das Schulsystem in Sachsen-Anhalt weder durchlässig noch gerecht. Die Fakten sprechen für sich!

1.    Nach wie vor liegt die Zahl jener Schüler, die das Gymnasium Richtung Sekundarschule verlassen um ein Vielfaches höher als umgekehrt. Die Zahlen des Statistischen Landesamtes belegen den Einbahnstraßencharakter nach unten.

25.01.2011, SPD Sachsen-Anhalt

Linke will Zwang im Bildungssystem – CDU keine Veränderungen – SPD will Freiwilligkeit und ist einzige sinnvolle Alternative

budde_160x120Zur heutigen Kritik der Linken an den bildungspolitischen Zielen der SPD erklärt Katrin Budde, Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion und SPD-Landesvorsitzende: „Die Kritik der Linken ist absurd. Die SPD will genau das umsetzen, was der Bildungskonvent beschlossen hat – übrigens mit den Stimmen der Linken – so steht es klar in unserem Wahlprogramm. Die SPD will eine Öffnung des Schulsystems für längeres gemeinsames Lernen auf freiwilliger Basis. Das heißt für uns, die Gemeinschaftsschule wird als gleichberechtigte Schulform im Schulgesetz verankert und die Schulträger können vor Ort gemeinsam mit den Eltern entscheiden, welche Schulform für sie das Beste ist und ob eine bestehende Schule in eine Gemeinschaftsschule umgewandelt wird.

Die Wählerinnen und Wähler werden am 20. März drei klare Wahlmöglichkeiten haben:

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