Andreas Steppuhn, MdL
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Aktuelles

20.12.2010, Andreas Steppuhn

Auflösung des Harzer Förderkreises

Leserbrief zum MZ-Artikel „Ende nach 19 Jahren beschlossen“ vom 07.12.2010

Nach langjähriger und erfolgreicher Arbeit über Ländergrenzen hinweg löst sich der Harzer Förderkreis leider auf. Zurück bleibt ein unschätzbares Engagement von Ehrenamtlichen, das uns zukünftig fehlen wird. Als Mitglied des Harzer Förderkreises kann ich beurteilen, welche Arbeit hinter den vielen Projekten gesteckt hat. Neben dem, was man öffentlich wahrgenommen hat, möchte ich die Betreuung der Straße der Romanik im Harz, Übersetzungen von Angeboten in andere Sprachen oder die Bemühungen um ein Touristisches Leitsystem der Harzanrainer nennen, welches jetzt realisiert wird.

Das wichtigste Anliegen des Harzer Förderkreises war stets, über ehemalige Grenzen hinweg eine gemeinsame Identität zu entwickeln. Hierzu eignete sich insbesondere die Pflege des Brauchtums. Nicht zuletzt haben die regelmäßigen Harzfeste dazu beigetragen, dass miteinander geredet wurde und nicht übereinander. Man lernte sich kennen und schätzen. Und das Label „Typisch Harz“ ist unter der Federführung des HFK zu einem anerkannten Marken- und Gütesiegel ausgebaut worden.

Eine weitere Aufgabe war die Lobbyarbeit auf Landes- und Bundesebene für die Tourismusregion Harz. So sind Fördermitglieder auf allen Ebenen der großen Parteien verankert. Diese Lobby gilt es auch zukünftig zu nutzen.

Es bleibt zu hoffen, dass die Entscheidungsträger in den Tourismusverbänden all das, was der HFK auf den Weg gebracht hat, in ihre zukünftige Arbeit einfließen lassen.

Wenn man auf den HFK mit Wehmut zurückblickt, ist es auch eine gute Gelegenheit zwei besonders engagierte Frauen zu nennen, ohne die diese erfolgreiche Arbeit nicht denkbar gewesen wäre: Bianka Kachel und Christiane Brandenburg. Ihnen vielen Dank, sicherlich auch im Namen vieler Harzerinnen und Harzer, die ihre geleistete Arbeit zu würdigen wissen.

Andreas Steppuhn
SPD-Ortsvereinvorsitzender Quedlinburg

17.12.2010, SPD Sachsen-Anhalt

Unverständnis für Haseloff-Kritik – Zeit für ehrliche Analyse der Situation auf dem Arbeitsmarkt

budde_160x120steppuhn_160x120Der Chef der Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit, Kay Senius, hat zu Beginn der Woche eine Einschätzung zur Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt in Sachsen-Anhalt abgegeben. Er sagte dabei für Sachsen-Anhalt einen erheblichen Rückgang der Arbeitslosenzahlen voraus.

Gleichzeitig kritisierte Senius die erhebliche Zunahme von befristeten Arbeitsverhältnissen, Zeitarbeit und Teilzeit. Sie seien heute viel mehr das Normalarbeitsverhältnis als die unbefristete Vollzeitstelle. Diese Einschätzung war heute auf erhebliche Kritik bei Wirtschaftsminister Haseloff gestoßen. Er hatte die Äußerungen von Senius als Unsinn bezeichnet.

Mit Unverständnis hat die SPD Sachsen-Anhalt heute auf die Kritik des Wirtschaftsministers Haseloff an den Einschätzungen des Chefs der Arbeitsagentur, Kay Senius, reagiert. „Die Zahlen sind eindeutig“, erklärte SPD-Arbeitsmarktexperte Andreas Steppuhn. „Die Zahlen sind von der Bundesagentur erhoben und durch eine repräsentative Untersuchung des Nürnberger Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung abgesichert.“ Danach nehmen schlecht bezahlte Leiharbeit und prekäre Beschäftigung in Sachsen-Anhalt im Gegensatz zu regulären Vollzeitstellen stark zu.

16.12.2010, SPD Sachsen-Anhalt

Jeder Castor ist ein Symbol – Atomenergie ist kurzfristiger Nutzen mit langfristigen Lasten

budde_160x120Der Bund für Umwelt- und Naturschutz (BUND) hatte heute zu einer Kundgebung und Mahnwache auf dem Magdeburger Domplatz aufgerufen. Anlass war der Transport mit vier Castor-Behältern, der in dieser Nacht hochradioaktives Material aus Frankreich in das Zwischenlager Lubmin in Mecklenburg-Vorpommern gebracht hat.

Auf der Kundgebung erklärte Katrin Budde, Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion und SPD-Landesvorsitzende: „Wer jetzt noch sagt, die Debatte um die Zukunft von Atomkraftwerken in Deutschland sei ein Problem, das weit weg von Sachsen-Anhalt und der eigenen Haustür sei, ist heute eines Besseren belehrt worden.

15.12.2010, SPD Sachsen-Anhalt

Unverständnis für Haseloff-Kritik – Zeit für ehrliche Analyse der Situation auf dem Arbeitsmarkt

budde_160x120asteppuhnDer Chef der Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit, Kay Senius, hat zu Beginn der Woche eine Einschätzung zur Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt in Sachsen-Anhalt abgegeben. Er sagte dabei für Sachsen-Anhalt einen erheblichen Rückgang der Arbeitslosenzahlen voraus.

Gleichzeitig kritisierte Senius die erhebliche Zunahme von befristeten Arbeitsverhältnissen, Zeitarbeit und Teilzeit. Sie seien heute viel mehr das Normalarbeitsverhältnis als die unbefristete Vollzeitstelle. Diese Einschätzung war heute auf erhebliche Kritik bei Wirtschaftsminister Haseloff gestoßen. Er hatte die Äußerungen von Senius als Unsinn bezeichnet.

Mit Unverständnis hat die SPD Sachsen-Anhalt heute auf die Kritik des Wirtschaftsministers Haseloff an den Einschätzungen des Chefs der Arbeitsagentur, Kay Senius, reagiert. „Die Zahlen sind eindeutig“, erklärte SPD-Arbeitsmarktexperte Andreas Steppuhn. „Die Zahlen sind von der Bundesagentur erhoben und durch eine repräsentative Untersuchung des Nürnberger Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung abgesichert.“ Danach nehmen schlecht bezahlte Leiharbeit und prekäre Beschäftigung in Sachsen-Anhalt im Gegensatz zu regulären Vollzeitstellen stark zu.

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