Andreas Steppuhn, MdL
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25.11.2017, Andreas Steppuhn

Andreas Steppuhn fordert gesetzliche Mindestausbildungsvergütung

„Dumping-Ausbildungsvergütungen schrecken junge Menschen ab“

 In der Antwort auf eine Kleine Anfrage des arbeitsmarktpolitischen Sprechers der SPD-Landtagsfraktion, Andreas Steppuhn, hat die Landesregierung offengelegt, dass in Sachsen-Anhalt Ausbildungsvergütungen häufig auf der Grundlage völlig veralteter Tarifvereinbarungen gezahlt werden. Dazu erklärt Andreas Steppuhn:

„Dumping-Ausbildungsvergütungen schrecken junge Menschen ab und stehen im Widerspruch zu allen Bemühungen, junge Menschen als Fachkräfte zu gewinnen und auszubilden. Offensichtlich kommt es zum Beispiel im Friseurhandwerk, aber auch in der Metallbranche zur Ausbeutung von jungen Menschen während der Ausbildung. Anders kann man die Dumpingbedingungen bei Ausbildungsvergütungen nicht bewerten. Zudem gibt es ganze Branchen wie etwa die Callcenter, in denen es gar keine gültigen Ausbildungsvergütungen gibt. Das ist in nicht akzeptabel und muss sich ändern.

Angesicht einer Vielzahl von unbesetzten Ausbildungsplätzen und des drohenden Fachkräftemangels besteht akuter Handlungsbedarf. Eine Lösung des Problems wäre es, analog dem Mindestlohn auch eine gesetzlich festgelegte Mindestausbildungsvergütung einzuführen. Neben dem Gesetzgeber sind aber auch Arbeitgeber und Kammern gefragt, für ordentliche und faire Ausbildungsvergütungen zu sorgen.“

Die Antwort der Landesregierung auf die Kleine Anfrage von Andreas Steppuhn finden Sie hier im Wortlaut:

http://padoka.landtag.sachsen-anhalt.de/files/drs/wp7/drs/d2113sak.pdf

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